Agiler Moderieren: Teamkonto zur Reflexion im Team

Erstellen Sie ein Teamkonto als Bilanz für die Zusammenarbeit

Die eine Kollegin kommt immer zu spät, steckt dafür aber alle mit ihrer guten Laune an. Der Teamleiter ist überkritisch und verteilt gern negatives Feedback – aber er springt sofort in die Bresche, wenn nötig. Ein anderer ist dauernd krank, drückt sich davor, Verantwortung zu übernehmen und macht ständig Fehler, immerhin aber hat er ab und zu wirklich gute Ideen… Die Mitglieder eines Teams sind meist sehr unterschiedlich, doch jeder trägt auf seine Art dazu bei, dass ein Team funktioniert oder nicht. Deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf die so entstehende Teamdynamik. Teamkonto ist ein komplexes, strukturiertes Verfahren, in dem die Teammitglieder ihre Zusammenarbeit reflektieren. Sie gleichen gegenseitig das Selbst- und Fremdbild jedes Einzelnen im Team ab und feedbacken die individuellen Beiträge der Einzelnen zum Team. Außerdem erklärt und veranschaulicht das Modell auf einprägsame Weise das systemische Ausgleichsprinzip in Teams. Dadurch verstehen die Teilnehmer die Dynamik in ihrem Team und erkennen ihren eigenen Beitrag bzw. ihren Stand bei den Kollegen. Genau diese strukturierte Retrospektive ist wichtig, um agiler zu moderieren und dabei die Selbstreflexion zu steigern.

Weiterlesen >

Agile Teams: Coaching von High Performing Teams

Herausforderungen agiler Teams

In den letzten Jahren steigt in Unternehmen die Nachfrage nach Teamcoaching, um agile Teams oder auch  „High Performing“-Teams zu etablieren. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Die stetigen Transformation-Prozesse verlangen hohe Veränderungs- und Anpassungsleistungen von agilen Teams.
  • Resilienz (Wachsen und Gedeihen trotz widriger Umstände) ist immer wichtiger und zählt zu den besonderen Fähigkeiten von „High Performing“ Teams.
  • Die wachsenden Leistungsanforderungen und Wachstumsziele in Unternehmen sollen von Spitzenteams sogar noch übertroffen werden.
  • Die steigende Fluktuation vor allem von Fach- und Führungskräften u.a. durch die Wechselbereitschaft zugunsten der eigenen Karriere, sorgt durch die daraus resultierenden personellen Veränderungen für das Sinken des natürlich wachsenden „Wir-Gefühls“. Dem soll durch Teamcoaching entgegengewirkt werden.
  • Erstaunlicherweise schwächen sogar die flacher werdenden Hierarchien das Gemeinschaftsgefühl durch unklarere Zugehörigkeiten und Ordnung. „Hierarchie ordnet den festen Platz in der Gruppe, wodurch diese als Ganzes stabilisiert wird“, sagt der französische Soziologe und Ethnologe Georges Balandier, „fallen diese Strukturen weg, steigt die Komplexität des Beziehungssystems und die Gruppenidentität sinkt“.

Weiterlesen >


nach oben