Entwicklung agiler Führung und Teams

Wenn ich Führungskräfte frage, wie sie ihre Teams zu mehr Selbstmanagement führen, kommt meist der Einwand: „Unsere Mitarbeiter wollen doch gar nicht mehr Verantwortung übernehmen.“

Was denken Sie, was die Mitarbeiter dazu sagen würden? Genau: „Die da oben lassen das doch letztlich gar nicht zu.“

 

Führung und Teams sind in agilen Kontexten eng miteinander verzahnt und bedingen sich gegenseitig.

Und das hat weitreichende Folgen. Die Wechselwirkung  kann sowohl zur Steigerung wie auch zur Verhinderung der Transformationsfähigkeit von Organisationen führen.

Betrachten wir zur Erläuterung des Phänomens exemplarisch die alte Metapher von Führung als Kopf, dann könnten Teams der Teil des Nervensystems sein, welches alles ansteuert und Impulse umsetzt.
Neurobiologisch betrachtet ist es allerdings ebenso das Nervensystem, welches das Denken steuert wie umgekehrt. Nur, wenn die Kooperation zwischen Kopf und Körper klappt, bleibt der Mensch anpassungsfähig und effizient.

Übertragen auf Unternehmen funktioniert der Kulturwandel also nur, wenn Teams und Führung aneinander und miteinander wachsen in Richtung Selbstorganisation, Kundenzentrierung und Innovationsfreude.