Jede Besprechung beginnt mit dem Einloggen oder auch Check-in genannt. Wie wir unseren Computer hochfahren und uns einloggen oder in einem Hotel einchecken, so brauchen wir auch in Meetings eine Art Aufwärmphase, bevor wir startklar sind für die Inhalte.

Serie Agile Meetings – Meeting-Phase 2: Check-in

 

Intro

Dazu gehört die Vorstellung des:der Moderierenden inklusive seines:ihres Selbstverständnisses (Was ist meine Rolle und wie möchte ich sie heute ausführen?) sowie die Vorstellung der Teilnehmer:innen (sofern diese sich noch nicht kennen oder nicht klar ist, wer in welcher Funktion anwesend ist). Die Rollenklärung gibt Orientierung und schafft Klarheit über Zuständigkeiten.

 

4 W-Fragen

Danach folgt der Blick auf die Inhalte des Meetings. Dazu nutzen wir die vier W-Fragen und beantworten die häufig unausgesprochenen Fragen, die die Teilnehmenden mehr oder weniger bewusst beschäftigen, wenn sie einer Veranstaltung beiwohnen:

  • Was werden wir behandeln? – Themen und Inhalte
  • Warum beschäftigen wir uns damit? – Auslöser und Hintergründe
  • Wie werden wir vorgehen? – Interaktionen, Beteiligung
  • Wozu ist das wichtig? – Sinn und Mehrwert

 

4 W-Fragen, was, wie, warum, wozu? Claudia Thonet & Team

 

Teilnehmer:innen einloggen

Neben der Vorstellung der Personen und Inhalte gilt es, die Teilnehmer:innen emotional abzuholen. Wir nutzen gerne ein kurzes Einloggen mit Fragen, bei denen jede:r Anwesende max. 1 Minute Zeit hat diese zu beantworten. Das Einloggen dient primär dazu, einen kurzen Moment lang jedem:jeder Teilnehmenden die Chance zu geben, gehört zu werden und sich gemeinsam auf das bevorstehende Meeting einzustimmen. Dabei ist es wichtig, dass auch wirklich jede:r gehört wird und dass die Inhalte aufeinander abgestimmt sind.

 

Warum wird es eingesetzt?

Abhängig vom Inhalt und Thema des Meetings, dient das Einloggen dazu, entweder Bearbeitungsstände und Ziele für den nächsten Zyklus abzugleichen, Hindernisse anzusprechen oder aber auch die eben erwähnten Wünsche und Bedürfnisse in den Raum zu stellen. Ebenso ist hier Raum für eigenen Gefühle und das persönliche Wohlbefinden, denn das Wissen über Hindernisse und Widerstände in der Gruppe, hilft dabei, sie zu beseitigen.

 

Wie funktioniert es in der Online-Variante?

Anstelle des Flipcharts, nutzen wir online einfach die gleiche Visualisierung, die wir auf unserem Arbeitsboard vorbereitet haben. Die Sanduhr wird durch einen Timer ersetzt, der in jedem Tool zu finden ist und die Reihenfolge der Redner:innen bestimmt unser Seminartisch, der im übernächsten Blog-Artikel beschrieben werden soll.

 

Serie Agile Meetings – Meeting-Phase 2: Grafik Einloggen