Wieviel Führung oder Selbstorganisation braucht Agilität?

Wie Sie agile Teams richtig führen

Schaffen wir jetzt die Führung ab? Diese Frage begegnet uns Beratern immer wieder. Sie bedarf aber meistens einer komplexeren Antwort oder Nachfrage, als es die Fragesteller erwarten. Denn die eigentliche Frage lautet, welchen Stellenwert Führung in unseren Zeiten einnimmt. Zudem werden die Begriffe Management und Führung oft verwechselt oder gar als das gleiche verstanden.
Management und Führung steuern zwar idealerweise in die gleiche Richtung. Aber wie es Peter Drucker – ein Pionier der modernen Managementlehre sowie origineller und unabhängiger Denker – einmal auf den Punkt gebracht hat: „You manage things – but you lead people.“

Management bedeutet die Organisation von Menschen, Systemen und Ressourcen zur Wertschöpfung des Unternehmens. Führung hingegen bedeutet sowohl Orientierung zu geben, als auch einen Rahmen zu gestalten, in dem Menschen gefordert und gefördert werden, Leistung zu erbringen. Mit dieser Unterscheidung lässt sich die Eingangsfrage schon leichter beantworten: Weiterlesen >

Tod durch Meeting oder agile Frischzellenkur für Ihre Besprechungen? (Agile Meetings moderieren)

Wie Sie Meetings/Besprechungen und Workshops agiler moderieren und damit effektiver gestalten

Der Bestseller „Tod durch Meeting“ hat es zwar drastisch formuliert, doch – wenn wir ehrlich sind – auch ganz gut auf den Punkt gebracht: Viele Führungskräfte jagen von einem Meeting zum nächsten und glänzen dadurch mehr durch Abwesenheit als durch Präsenz in Ihren Teams oder Bereichen. Je höher die Führungsebene, desto heftiger ausgeprägt ist diese Un-Kultur, manche verbringen mehr als 60 Prozent ihrer Arbeitszeit in Meetings. Doch wie effizient sind diese Besprechungen überhaupt? Nach unserer Umfrage in Webinaren und Workshops werden maximal 50 Prozent des Potenzials ausgeschöpft.

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Zwei Mal SWOT fürs Team

Mit der SWOT-Analyse lässt sich klassischerweise ein Bild von den Entwicklungsmöglichkeiten eines Unternehmens zeichnen. Das funktioniert auch für Teams, finden Claudia Thonet und Axel Kamilli. Die Trainer haben die Analyse so abgewandelt, dass sie im Teamtraining als Reflexionstool funktioniert.

Der Artikel wurde veröffentlicht bei Training aktuell

Bilanz fürs Team

Die eine Kollegin kommt immer zu spät, steckt dafür aber alle mit ihrer guten Laune an. Der Teamleiter ist überkritisch und verteilt gern negatives Feedback – aber er springt sofort in die Bresche, wenn nötig. Ein anderer ist dauernd krank, drückt sich davor, Verantwortung zu übernehmen und macht ständig Fehler, immerhin aber hat er ab und zu wirklich gute Ideen …

Die Mitglieder eines Teams sind meist sehr unterschiedlich, doch jeder trägt auf seine Art dazu bei, dass ein Team funktioniert oder nicht. Deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf die so entstehende Teamdynamik.